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Produktionsketten

Die Produktion in Econ Inc folgt dem Prinzip: Eingangsressourcen → Arbeitsstunden → Output-Item. Jeder Gegenstand ist im Kern “gefrorene Arbeitszeit” plus Rohstoffe.

Input-Ressourcen (Items)
+
Maschinen-Stunden (Anlagen)
+
Arbeiter-Stunden (Fachkräfte)
Output-Item

Typ: Schwere Industrie
Infrastruktur: Gleisanschluss (für schwere Ressourcen), Kühlwasserzugang

MaschineFunktionAbschreibung
KupolofenSchmelzen der GusslegierungenPro Gussvorgang
Zylinder-BohrmaschinePräzises Bohren der ZylinderlaufbahnenPro Betriebsstunde
Drehbank (Präzisionsklasse)Herstellung von Kurbel- und NockenwellePro Betriebsstunde
FräsmaschinePlanung des ZylinderkopfesPro Betriebsstunde
PrüfstandQualitätssicherungVerbraucht Zeit, verhindert Ausschuss
KategorieItemHerkunft
MetallGusseisen-BarrenHochofen / Eisenhütte
MetallStahl-Legierung (Chrom/Nickel)Stahlwerk (Spezialstahl)
TeileKolbenringeFeinmechanik-Werkstatt
TeileVentileGesenkschmiede
ElektrikZündkerzenPorzellanmanufaktur & Elektrotechnik-Fabrik
DichtungGraphit-/GummidichtungenChemiewerk
SchmierungMotorenölRaffinerie
InputMengeArbeitsstundenOutput
Gusseisen-Barren50kg10h (Gießer)Motorblock-Rohling
Stahl-Legierung10kg
InputMengeArbeitsstundenOutput
Motorblock-Rohling1x15h (Dreher)Bearbeiteter Block
(Maschinen-Stunden)25h(Zylinder-Bohrmaschine, Fräsmaschine)
InputMengeArbeitsstundenOutput
Bearbeiteter Block1x15h (Monteur)Motor (Qualitätsstufe A/B/C)
Kolbenringe4x
Ventile8x
Zündkerzen4x
Dichtungen1 Set
Motorenöl5L

Gesamtarbeitsstunden: 40h Facharbeiter + 25h Maschinenzeit

Der Output hat eine Qualitätsstufe (A/B/C), die von mehreren Faktoren abhängt:

FaktorEinfluss
Input-QualitätMinderwertiges Eisenerz → Spröder Stahl
MaschinenzustandAbgenutzte Maschinen → Ausschuss
Arbeiter-QualifikationUngelernte Arbeiter → mehr Ausschuss
Prüfstand-NutzungOhne Prüfstand: Risiko von Defektmotoren

Ein minderwertiges Eisenerz (Reinheitsgrad 85%) führt zu sprödem Stahl, was die Chance erhöht, dass der Motor im Betrieb ausfällt. Dies ist ein Risikoelement für Investoren: Die Qualität der gesamten Kette bestimmt die Zuverlässigkeit des Endprodukts.

Jedes produzierte Item trägt seinen Wert in der Bilanz:

Bilanzwert = Materialkosten + Stromkosten + Löhne + Maschinenverschleiß

Erst beim Verkauf an einen anderen Spieler (z.B. Automobil-AG) realisiert die Firma einen Gewinn.

Kein Spieler kann allein einen Motor herstellen:

  • Die Raffinerie (für Öl) gehört Spieler A
  • Das Stahlwerk (für Legierungen) gehört Spieler B
  • Die Elektro-Fabrik (für Zündkerzen) gehört Spieler C
  • Das Motorenwerk gehört Spieler D

Dies erzwingt Handel und schafft Rollen:

  • Rohstoffproduzenten (Minen, Raffinerien)
  • Vorlieferanten (Stahlwerke, Schmieden)
  • Endhersteller (Motorenwerke, Automobil-AGs)
  • Großhändler (kaufen Komponenten, bieten “Bausätze” an)